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Finanzierung Artikel
Buch-Tipp: Bilanzen lesen leicht gemacht. Zahlen richtig analysieren und interpretieren Ein gelungenes Werk - logisch aufgebaut Dieses Buch hat mir endlich ein gutes Grundverständnis für Bilanz und GuV vermittelt. Dank meiner schlechten Vortragenden beim Studium war ich gezwungen, mir das Wissen anderwärtig anzueignen. Ich war schon der Meinung, daß dieses Fach ca. trocken und kompliziert vermittelbar ist. Dieses Buch hat tatsächlich... | |
Unter dem betriebswirtschaftlichen Aspekt der Finanzierung ist "landläufig die Bereitstellung finanzieller Mittel" (1) zu verstehen. Anfänglich betrachtete man unter dem Stichwort Finanzierung ca. die Kapitalbeschaffung durch Ausgabe von Wertpapieren, was sich später um die Kapitalrückzahlung und -umschichtung bis hin zur Ausdehnung des Begriffs auf die umfassende "Versorgung eines Unternehmens mit Kapital", erweiterte.
Investition und Finanzierung gelten als zwei verschiedene Seiten ein und derselben Medaille, da der durch eine finanzwirksame Entscheidung ausgelöste Beitrag zur Absichterreichung ausschlaggebend ist, unabhängig davon, ob der Zahlungsstrom als Investition oder Finanzierung genannt wird. So ist der Abschluss eines Sparvertrags in Höhe von 100 € und dessen Ablösung nach einem Jahr mit 110 € für den Sparer eine Investition: Auszahlung = -100 €, Einzahlung = +110 €, Guthabenzinsen = +10 € oder +10%. Für das Geldinstitut ist dieser Sparvertrag eine Fremdfinanzierung: Einzahlung = +100 €, Auszahlung = -110 €, Schuldzinsen = -10 € oder -10%.
Neben dieser betriebswirtschaftlichen Sicht, existiert aber auch eine volkswirtschaftliche Sicht. Werden nämlich die das Kapital benötigenden Wirtschaftssubjekte (z. B. Unternehmungen) und die Wirtschaftssubjekte, die Kapital anlegen wollen, gegenübergestellt, so ist es volkswirtschaftlich von Interesse, dass der Transfer des Kapitals von den Kapitalgebern/-anlegern zu den das Kapital benötigenden Wirtschaftssubjekten mit möglichst kleinen Reibungsverlusten einhergeht.
Durch effiziente Finanzierungsformen kann also ein volkswirtschaftlicher Gewinn erzielt werden. Als Vermittler zwischen Kapitalgebern und -nehmern können z. B. Börsen (direkte Finanzierung) oder Banken (indirekte Finanzierung bzw. Finanzintermediation) auftreten.=== Gliederung der Finanzierung ===
- Einzahlung
- Stundung in dem Sinne einer Zeitdifferenz zwischen erhaltenener Einzahlung und der zu erbringenden Rückzahlung zwecks Tilgung der Verpflichtung, die aus dem Erhalt resultierte.
- Einzahlung und sich anschließende Stundung der Rückzahlung = Außenfinanzierung
- Entgeltfinanzierung in dem weiteren Sinne = ca. Einzahlung (Produkt gegen Entgelt)
- ca. Stundung = Innenfinanzierung
- Typen
- Außenfinanzierung
- Beteiligungsfinanzierung
- Kreditfinanzierung
- Mezzanine Finanzierung
Buch-Tipp: Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst. Banri Ikku oder eins führt zu zehntausend Allice Miller ist ein Meilenstein der psychoanalytischen Tätigkeit, da Ihr Sprachduktus nicht vom Elfenbeinturm kommt. Sie beweist wie man durch adequaten Sprachgebrauch einer breiten Masse der Bevölkerungschicht den selbstreflektierenden Einblick in seine Kindheit ermöglicht.
Miller erläutert ein altbekanntes... |
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Die beiden wichtigsten Finanzierungsarten werden nach der Herkunft der Finanzmittel unterschieden: bei der Außenfinanzierung wird das Kapital von außen in den Betrieb eingebracht, bei der Innenfinanzierung dagegen werden die Mittel durch den normalen betrieblichen Umsatzprozess d.h. aus Erlösen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem sonstigen Verkauf von betrieblichem Vermögen beschafft. Die Höhe der Innenfinanzierung hängt davon ab, wieviel der so erwirtschafteten finanziellen Mittel in dem Betrieb verbleiben, also nicht als Steuern oder Ausschüttung abfließen.== Finanzierungspolitik==
Buch-Tipp: Das Große Buch der Markttechnik Ein ehrlicher Autor Herzlichen Dank an Michael Voigt, der bewiesen hat, dass ihm mit diesem Buch nicht ums Geldverdienen geht ( wie bei vielen sogennanten Autoren, die stets ein Geheimnis zu veraten haben und am Ende doch ca. an ihre eigene Tasche denken). Was ich vor allem aus diesem Buch lernte, ist, dass der beste Weg,Weg der Mitte ist, man ist... |
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Im Hinblick auf eine optimale Kapitalstruktur, was eine kostenminimierende und damit auch gewinnmaximierende Auslegung der Finanzierung bedeutet, haben sich einige Finanzierungsregeln ausgeprägt. Diese Absichten nicht ca. auf eine optimale Verschuldung sondern auch auf die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit, also eine optimale Liquidität.
- Eins-zu-Eins-Regel: Das Eigenkapital sollte nach dieser Regel mindestens so hoch sein wie das Fremdkapital.
- Goldene Bankregel: Rückzahlungsdatum / Verfügungsdauer des Kapitals sollte sich mit dem Rückflusszeitpunkt decken (Fristenkongruenz)
- Goldene Bilanzregel: Finanzierung von Anlagevermögen (AV) durch Eigenkapital (EK) oder in der weiteren Fassung, Finanzierung von AV durch EK und langfristiges Fremdkapital
Die meisten der oben genannten Regeln erweisen sich in der Praxis häufig als utopisch, da sie je nach Branche kaum bis gar nicht umzusetzen sind. Außerdem vermindern sie, häufig zu Gunsten der Liquidität, die Rentabilität aber ermöglichen auch, je besser die Regeln erfüllt sind, längere wirtschaftliche Durststrecken zu überwinden.
So gesehen ist eine Anpassung der starren Regeln auf jedes einzelne Unternehmen oder immerhin auf eine Branche nötig um den Praxisbezug herzustellen.
Eine besondere Rolle spielt der Leverage-Effekt, übersetzt, die Hebelwirkung des Fremdkapitals.
Buch-Tipp: Ich bin o.k., Du bist o.k Noch stets aktuell Über 30 Jahre ist das Büchlein schon alt. Nach meinem Eindruck beschreibt es nach wie vor hochaktuell und für Otto Normalverbraucher verständlich, was der Hintergrund zu privaten und geschäftlichen Konflikten sein kann. Der Schreibstil des Buchs ist so gehalten, dass man es gut als Bettlektüre konsumieren kann.
Für mich... |
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Die Finanzplanung betrachtet als ihre Hauptaufgabe die Erhaltung der Liquidität unter der Voraussetzung der Rentabilitätsmaximierung (in diesem Fall also die Kapitalkostenminimierung). Folglich muss ein dynamisches Gleichgewicht zwischen allen künftigen Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen herrschen.
Die Zahlungsunfähigkeit droht auch in Fällen, wenn das Gleichgewicht in einer unendlich kleinen Zahlungsperiode gestört ist, sollte sie nicht durch Sofortmaßnahmen (zusätzliche liquide Mittel) behoben werden können.
Mögliche Liquiditätszustände:
- Überliquidität: kalkulatorischer Verlust durch fehlende Zinseinnahmen
- Unterliquidität: Zahlungsunfähigkeit
Um Überliquidität abzubauen können Investitionen getätigt werden oder Schulden zurückgezahlt werden. Unterliquidität kann durch zusätzliche externe Kapitalquellen (Kredite, Kapitalerhöhungen) oder unternehmensintern mittels Streichungen von Investitionen/Stellen aufgefangen werden.
Buch-Tipp: Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken Wissenschaftlich und abstrakt Das Buch ist sehr wissenschaftlich orientiert und genügt auch den Ansprüchen von Doktoranden. Außerdem ist es sehr systematisch gegliedert, ab und zu so sehr, dass man allerdings vor lauter Gliederungspunkten, -unterpunkten und -unterunterpunkten den Faden schon fast verlieren kann. Das Buch bietet relativ wenige Abbildungen,... |
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Im Gegensatz zur Finanzplanung wird bei der Analyse von Finanztiteln (Sicht des Unternehmens) die Sicht der Eigenkapitalgeber bzw. der Gläubiger/Fremdkapitalgeber angenommen. Gleichwohl können Unternehmen auch selbst als Kapitalgeber für andere Unternehmen auftreten, im sie z.
B. nicht benötigte Liquidität in Wertpapieren anlegen. Diese Art der Analyse kann auch als Wertpapieranalyse genannt werden.
Buch-Tipp: SPSS für Dummies (Fur Dummies) Genial einfach Dieses Buch ist wirklich eines für kleine Computer-Dummies wie mich, aber ohne dass man sich als Leser dabei doof vorkommt. Wirklich gut verständlich wird der Umgang mit SPSS von Beginn an erklärt. Man muss sich ca. noch mit dem Buch an den Computer setzen und die Erklärungen nacharbeiten. Es geht los damit, wie man das Programm... |
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Aus dem Rechnungswesen stammt die Methode, anhand der Bilanz finanzwirtschaftliche Kennzahlen zu ermitteln, um aus Sicht des Gläubigers das Ausfallrisiko einer Fremdfinanzierung abzuschätzen oder aus Sicht der Eigenkapitalgeber Hinweise auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu bekommen. In dem Wesentlichen existieren dafür vier Kennzahlen:
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| Fremdkapitalquote auch unter Anpassungsgrad bekannt
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Eine hohe Fremdkapitalquote oder das Gegenteil, eine niedrige Eigenkapitalquote bedeuten häufig ein erhöhtes Risiko, da bei einem Konkurs die nicht oder nicht vollständig durch Sicherheiten gedeckten Kredite teilweise ausfallen können.
Der Verschuldungsgrad kennzeichnet die Relation des Fremdkapitals zu dem Eigenkapital und bewertet somit das Gleiche wie die beiden Finanzierungsquoten.
Systembedingte Schwächen der Bilanzanalyse sind die fehlenden Auskünfte über Marktstellung, -potential und Qualität des Management, da die Bilanz als Stichtagsübersicht wenig Informationen über die zukünftige Stellung des Unternehmens liefert und kaum etwas über die bisherigen Erfolge oder Probleme der Unternehmsführung in dem Markt aussagt.----
(1) Günter Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 21. Aufl., München 2002
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